Proglang

Spezialvorlesung Compilerbau, WS 2009/2010

Allgemeines

Vorlesung Prof. Dr. Peter Thiemann
E-mailthiemann@info...
Zeit Mo 16-18 Uhr, Di 14-15 Uhr
Ort Geb. 052, HS 02-017
Übung Annette Bieniusa
E-mailbieniusa@info...
ZeitDi 15-16
Ort Geb. 052, HS 02-017

Ankündigungen

Organisatorisches

Inhalt

Die zentrale Aufgabe des Compilerbaus ist die Entwicklung und Implementierung von Übersetzungen von höheren Programmiersprachen in Maschinenkode. Diese Aufgabe berührt viele wichtige Probleme von allgemeinem Interesse.

Da der Compilerbau eine lange Tradition hat, ist die Struktur von Compilern wohldurchdacht. Somit kann ein Compiler als Beispiel für ein gut strukturiertes Softwaresystem dienen. "Wer einen Compiler schreiben kann, kann jedes Programm schreiben."

Die Techniken des Compilerbau kommen auch an vielen anderen Stellen zum Einsatz. Zum Beispiel vereinfachen Verfahren der Syntaxanalyse das Lesen von Konfigurationsdateien und textlichen Benutzereingaben, sowie die Definition von Mini-Sprachen erheblich.

Wissen über das Speichermodell ist hilfreich bei der Fehlersuche in systemnahen Programmiersprachen (C, C++).

Materialien

Weitere Literatur

  1.   Alfred V. Aho, Ravi Sethi, and Jeffrey D. Ullman. Compilers Principles, Techniques, and Tools. Addison-Wesley, 1986.
  2.   Andrew W. Appel. Compiling with Continuations. Cambridge University Press, 1992.
  3.   Andrew W. Appel. Modern Compiler Implementation in ML. Cambridge University Press, 1998.
  4.   Guy Cousineau and Michel Mauny. The Functional Approach to Programming. Cambridge University Press, 1998.
  5.   Christopher W. Fraser and David R. Hanson. A Retargetable C Compiler: Design and Implementation. Benjamin/Cummings, 1995.
  6.   Rene Leermakers. The Functional Treatment of Parsing. Kluwer Academic Publishers, Boston, 1993.
  7.   Reinhard Wilhelm and Dieter Maurer. Übersetzerbau -- Theorie, Konstruktion, Generierung -- 2. Auflage. Lehrbuch. Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, 1996.